Richard Dittrich im Interview
Richard Dittrich im Interview mit dem SchwaBo
Am 29.03. hat der Schwarzwälder Bote folgendes Interview mit unserem Trainer Richard Dittrich veröffentlicht.
Mit dem überraschenden 2:1-Heimerfolg über den Tabellenführer Riedböhringen verbesserte sich der FC Unterkirnach auf den fünftletzten Rang. Der sehr engagierte 56-jährige Richard Dittrich sieht seinen Heimatverein auf einem guten Weg, auch in seiner dritten Saison als Trainer den Klassenerhalt zu schaffen.
Herr Dittrich, worauf führen Sie den Heimsieg gegen Riedböhringen zurück?
Meine Mannschaft setzte auf allen Positionen die taktischen Vorgaben um und bot eine starke Leistung. Mit Ausnahme ihres Spielführers fiel den Gästen, die zum Glück nicht ihren besten Tag erwischt hatten, gegen unsere kompakte Abwehr wenig ein. Der Riedböhringer Ausgleichstreffer wurde vom Schiedsrichter wegen vorausgegangenem Foulspiel zurecht nicht anerkannt.
Wie war die Vorbereitung?
Aus verschiedenen Gründen wie Schule, Studium oder Schichtarbeit konnten wir in keinem der fünf Testspiele in unserer Wunschformation auflaufen. Auch sonst war die Vorbereitung für mich sehr unbefriedigend. Die Entwicklung, dass Fußball gerade für die jungen Spieler nicht mehr ausschließlich im Vordergrund steht, zeigt sich auch bei anderen Vereinen und ist der Grund, dass viele Trainer resignieren und vorzeitig das Handtuch werden. Erst seit etwa zwei Wochen ist bei uns ein ausgezeichneter Trainingsbesuch zu verzeichnen.
Welche Zu- und Abgänge hatten Sie in der Winterpause zu verzeichnen?
Seit Beginn der Saison verließen uns Stefan Dold, der in die USA auswanderte, und Christoph Muszala. In der Winterpause wechselten Christian Ries studienbedingt in der Karlsruher Raum, Sebastian Schmökel zum VfB Villingen und Rafael Weirauch nach Pfaffenweiler. Jannik Duffner ist nach seinem Kreuzbandriss langzeitverletzt, so dass unser kleiner Kader ohne Zugänge noch weiter reduziert wurde.
Wie hoch schätzen Sie die Chance ein, dem Abstieg erneut zu entgehen?
Wenn wir von personellen Engpässen verschont bleiben, haben wir gute Chancen, den Klassenerhalt zu schaffen. Im Gegensatz zu anderen Mannschaften haben wir genügend Erfahrung im Nichtabstiegskampf und können mit Druck umgehen. Wir sind als Mannschaft gefestigt und bilden eine Einheit, in der jeder für den anderen kämpft. Somit sind wir auf einem guten Wege, und die Trainerarbeit bereitet mir nach wie vor viel Spaß.
Quelle: schwarzwaelder-bote.de
Geschrieben von Philipp am 31. März 2011
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