Vereinschronik FC Unterkirnach
Die Jahre 1970 bis 1989
Die Jahre 1970 bis 1989
1970 errang die A-Jugend die Staffelmeisterschaft. Vom 23.-26.7.1971 feierte der FC sein 50jähriges Vereinsjubiläum mit zahlreichen Aktivitäten, Fußballturnieren der AH, der B- und C-Kreisklasse, einem Hauptspiel FV St. Georgen – A-Klassenauswahl, einem Jubiläumsspiel Kirchdorf I gegen Unterkirnach I, Musik, Tanz, Reden und zahlreichen Ehrungen.
1973 war ein weiterer Erfolg in der Vereinsgeschichte zu verzeichnen. Die 1. Mannschaft schaffte den Aufstieg in die A-Klasse und errang die Bezirksmeisterschaft in ihrer Spielklasse. Ein Jahr später verbuchte die 2. Mannschaft diesen Erfolg, und die D-Jugend wurde Staffelsieger.
1975 wurde die Schlossberghalle fertiggestellt und eingeweiht. Für den FC und einige seiner Abteilungen bot sich nun die Möglichkeit des Wintertrainings am Ort, nachdem zuvor die Turnhalle Maria Tann stundenweise angemietet war. Des weiteren erwarb der Verein im selben Jahr eine gut erhaltene Baubaracke und baute sie zu einem Clubheim mit Umkleideräumen um. Ihren Platz erhielt sie am Sportplatz. Aus der Jugendabteilung war zu vermerken, dass die B-Jugend den Staffelsieg errang und erstmalig eine E-Jugend aufgestellt werden konnte.
1976 gab Karl Wäscher sein Amt als 1. Vorsitzender, dass der 11 Jahre innehatte, ab. Josef Kuberczyk übernahm seine Nachfolge.
Einen Staffelsieg errang am Saisonende die C-Jugend.
1977 war für die Aktiven ein bitteres Jahr, denn beide Mannschaften mussten ihre Spiele wieder in einer niedrigeren Klasse austragen. Bei den Jugendlichen gab es für die D-Jugend am Ende der Runde wieder einen 1. Platz.
1978 schloß sich dem FC eine Laufgruppe an, die jedermann zum Laufen einlädt und auch bei großen Laufwettbewerben den Namen Unterkirnachs gut vertritt.
1979 ging für den Verein ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Am Schlossberg konnte ein neuer Sportplatz, mit einem Kunstrasen belegt, eingeweiht werden. In diesem Zusammenhang fand auch wieder nach mehrjähriger Pause ein Fußballturnier, sowie ein Tauziehturnier für die örtlichen Vereine statt.
1980 schloß sich dem Verein eine Kinderturngruppe an.
Die 2. Mannschaft errang den 1. Platz in ihrer Staffel. Für die Jugendabteilung war es das erfolgreichste Jahr bisher, denn die A- und C-Jugend wurden Staffelsieger, die B-Jugend Vizemeister und die D-Jugend belegte den 3. Platz am Ende der Spielrunde.
1981 löste Alois Bähr den bisherigen 1. Vorsitzenden Josef Kuberczyk in seinem Amt ab.
Bürgermeister Baumann stellte in der Generalversammlung 1981 das geplante und von ihm entworfene Eigeninitiativprogramm zum Bau des Sportlertreffs zur Diskussion. Das 60jährige Vereinsjubiläum wurde vom 26.-29. Juni 1981 gefeiert, mit Totenehrung, Festbankett, Unterhaltungsabend mit den „Schwarzwälder Stockmihli-Musikanten“ sowie mit Tanzabend und Kindernachmittag. Sportlich wurden Jugendspiele und ein Pokalturnier geboten, neben einem Propagandaspiel FC Unterkirnach – FC 08 Villingen. Die Generalversammlung 82 war so gut besucht wie lange nicht mehr: 83 Vereinsmitglieder waren anwesend. 500 Mitglieder zählte der Verein insgesamt, 378 die Hauptsportgruppe Fußball, 76 die Abteilung Damengymnastik, 20 der Lauftreff, 26 die Kinderturngruppe. Neu hinzugekommen war zur Junioren-AH-Gruppe eine Seniorengruppe (1981), geleitet von Hubert Auber. Die 5 Jugendabteilungen mit insgesamt 86 Mitgliedern werden trainiert von Sebald Weißer, Meinrad Duffner, Oskar Kieninger, Lorenz Peduzzi und Ludwig Schwarzmüller. Die sportlichen Erfolge der einzelnen Mannschaften und des Lauftreffs können sich allesamt sehen lassen, dies bemerkte auch Bürgermeister Baumann in der Versammlung.
Der Verein wird hervorragend geführt vom 1. Vorsitzenden Alois Bähr, seiner rechten Hand Wilfried Rohde, der Vorstandschaft und besonders auch dem langjährigen Jugendleiter und Schriftführer Alfons Günter.
Zum Ende der Runde 81/82 wurde die 1. Mannschaft wieder Kreismeister und stieg in die Bezirksklasse auf. Auch die A- und B-Jugend wurde Meister, die C-Jugend Vizemeister. Die A-Jugend stieg in die Bezirksstaffel auf. Meinrad Beha erreichte den 3. Platz bei den baden-württembergischen Marathon-Meisterschaften.
1982/83 wurde die A-Jugend in der Bezirksstaffel auf Anhieb wieder Meister, die 4. Meisterschaft insgesamt in Folge. Neben zahlreichen Mannschaftsmeisterschaften der Laufgruppe erreichte Meinrad Beha den 4. Platz bei den Süddeutschen Marathon-Meisterschaften.
1983 wird vom Lauftreff und deren Leitung Josef Duffner der 1. Unterkirnacher Volkslauf über 15 km mit 100 Teilnehmern durchgeführt, der eine alljährliche Wiederholung findet.
Feierlich wurde vom 7.9. – 9.9.84 die Einweihung des Sportlertreffs, einer einmaligen Gemeinschaftsleistung aller Vereine, voran des FC und der Kegelvereine, durchgeführt. Bei einem Festbankett wurden die fleißigen Helfer, zu denen auch Bürgermeister Baumann zählte, geehrt. Idee und Vertragswerk stammen von Bürgermeister Baumann. Viel Arbeitszeit und Engagement für Entwurf und Gespräche waren vonnöten und fanden Anerkennung in einem Geschenk der Vereine und später, am 8.3.86 durch die Verleihung des Hauptpreises beim Wettbewerb „Kommunale Bürgeraktionen“ bei der Landesregierung in Stuttgart.
86 gewann Meinrad Beha von der Lauftreffgruppe den Bräunlinger Marathon und die Süddeutsche Meisterschaft auf der 25-km-Strecke.
Edwin Kunz versah das Amt des 2. Vorsitzenden für den langjährigen Vorgänger Gerhard Bastian.
Das Training der aktiven Mannschaften übernahm Franz Hauser von Rudi Seewald, ihm folgt in der Spielzeit 87/88 Jörg Limberger.
Alfons Günter wird die goldene Verbandsehrennadel für seine Verdienste, insbesondere im Jugendbereich, beim Bezirkstag in Immendingen 87 überreicht. Bereits 1983 erhielt er für überragende Verdienste und Engagement innerhalb unserer Dorfgemeinschaft und besonders in der Vereinsarbeit (FC und Zunft) aus den Händen von Bürgermeister Baumann die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg. Ende November 87 verstarb Alfons Günter bei einem Hallenfußballturnier in Villingen. Die Verdienste dieses Mannes im FC, andern Vereinen und in der Gemeinde in wenigen Zeilen zu würdigen, ist nicht möglich. Zu vielfältig war sein Engagement und seine Einsatzbereitschaft. Der FC wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Am Ende der Spielzeit 86/87 konnte damals keine B-Jugendmannschaft für die nächste Saison gemeldet werden. Der Lauftreff erkämpfte ‚87 die baden-württembergische Berglaufmeisterschaft.
Bürgermeister Baumann überreichte Karl Weißer die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg. Er war seit 65 Kassier, zuvor 6 Jahre Hilfskassier, 4 Jahre Jugendtrainer und 2 Jahre Verbandsschiedsrichter. Zusammen mit seiner Frau (Gymnastikgruppe – Trikotpflege) unterstützt er bis heute tatkräftig den Verein.
Die Satzung des FC wurde 1988 überarbeitet nach – Anforderung des Registergerichts.
Neuer Jugendleiter wurde Edwin Kunz.
Erstmals in der Vereinsgeschichte bezog die 1. Mannschaft ein Trainingslager in Schopfloch.
Ein erweiterbares Zelt (4 x 7,20 m) wurde erstanden.
Eine besondere Anerkennung neben der silbernen Ehrennadel erfuhren 1989 Lina Weißer, Rosmarie Sunderer und Irene Müller für ihre langjährigen Aktivitäten als Leiterinnen und Kassiererin der Gymnastikgruppe.
Zusammen mit den Kegelvereinen übernahm der FC die Getränkeausgabe beim 150jöhrigen Jubiläum des Musikvereins.
Ab 89 versah Karin Quitt den Vorsitz der Gymnastikgruppe. Einen herausragenden sportlichen Erfolg erreichte die erste Mannschaft (3. in der Bezirksklasse).